Werte Newsletter-Abonnenten!
Es gibt ja keinen Zweifel, dass die Vereidigung Donald Trumps zum 47. Präsidenten der USA die Nachricht der Woche war. Drei Tage zuvor allerdings hat sich – freilich auf kleinerer Bühne – ein anderes Ereignis abgespielt, welches aber die Welt der Politik nachhaltig verändern könnte.
Donald Trump bzw. sein Firmenkonglomerat hat rechtzeitig zur Vereidigung einen Meme-Coin herausgebracht und mit diesem richtig Kassa gemacht. In meinem Video beschreibe ich den $Trump-Coin und die politischen Implikationen, die so ein Projekt mit sich bringen könnte.
Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=T3S6zPcYewk
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass unsere Zeiten wirtschaftlich und geldpolitisch instabil sind, dann die Meldung, dass die Bundesbank im Jahr 2024 zum ersten Male seit 1979 einen Verlust geschrieben hat und Reserven auflösen musste. Somit ist eine der letzten Bastionen der Seriosität und Stabilität ins Wanken geraten. Die Schweizerische Nationalbank hingegen hat einen satten Gewinn geschrieben. Über die Gründe dafür, dass zwei benachbarte Zentralbanken derart diametrale Ergebnisse verzeichnen, habe ich ein Video erstellt.
Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=avbDYsJif7s
In ihrem dieswöchigen Beitrag beschreibt die Fähe die Geschehnisse rund um den Hafen von Chahabar. Er spielt eine Schlüsselrolle in der iranisch-indisch-afghanischen Zusammenarbeit, da er eine wichtige Transitroute für den Handel nach Zentral- und Westasien bietet, insbesondere als Alternative zu Routen durch Pakistan.
Viele b.commer wissen ja, dass ich im Vorjahr bei meinen Vorträge und Videos die Geschehnisse rund um den südiranischen Hafen Chahabar besprochen habe – insbesondere das chinesische Engagement für diese Hafenanlage, die das Zeug hat, gemeinsam mit geplanten Cargo-Eisenbahnlinien von Moskau in den Südiran die Wirtschaftsgesichte zu verändern.
Die Iraner dürften – laut Informationen der Fähe – das Engagement der Chinesen jedoch zurückgewiesen haben und anstatt dessen lieber mit Indien zusammenarbeiten, während die Chinesen sich anscheinend auf den pakistanischen Hafen Gwadar konzentrieren. Kleine Veränderung aber geopolitisch dennoch ein Riesenschritt, markieren diese Häfen in Zukunft ja die BRICS Westgrenze!
In seinem zweiten Teil der Artikelserie zur Geschichtsmanipulation kritisiert Wolfgang Effenbergers Artikel die historische Darstellung und Manipulation im Rahmen der Ausstellung „After the Great War. New Europe 1918-1923“. Er thematisiert, wie die Sieger des Ersten Weltkriegs ihre Narrative durchgesetzt haben, Deutschland und Österreich-Ungarn als alleinige Schuldige festlegten und imperiale Interessen verfolgten. Der Versailler Vertrag wird als Grundlage für zukünftige Konflikte dargestellt, während die Rolle von Machtpolitik und wirtschaftlichen Interessen hervorgehoben wird. Unser Geopolitik-Spezialist warnt, dass die geopolitischen Spannungen von damals bis heute bestehen bleiben und neue Gewalt vorbereiten. Die Ausstellung dient laut ihm nicht der Versöhnung, sondern fördert imperiales Denken.
Wie immer wünsche ich Euch einen entspannten Lesegenuss verbunden mit einem möglichst hohen Erkenntnisgewinn.
Euer, Thomas Bachheimer