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Wie Ihr wisst, hatte ich ja die große Ehre zum bereits 2. Male Gast beim alphaTrio zu sein. Dieses Mal fand die Veranstaltung in Schaffhausen statt und ich durfte unter der Moderation von Steffen Krug mit Dr. Markus Krall und Dipl.-Vw. Volker Hellmeyer diskutieren. Am vergangenen Wochenende ist die Diskussion auf YouTube erschienen und scheint sich größter Beliebtheit zu erfreuen – bereits über 100.000 Views. Natürlich möchten wir auch unseren NL-Abonnenten das Video nicht vorenthalten. Hier geht’s zum Link:
https://www.youtube.com/watch?v=k81IPEREJuA
Der Artikel unseres Hausjuristen Dr. Dr. Heinz-Dietmar Schimanko beschäftigt sich mit den rechtlichen Grenzen der Meinungsfreiheit unter besonderer Berücksichtigung der Kritik an Politikern. Diese müssten größere Kritik hinnehmen als Privatpersonen, doch Persönlichkeitsrechte setzen auch hier Grenzen. Darüber hinaus beschreibt Schimanko den sogenannten „Chilling Effect“, der eine Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Angst vor rechtlichen Konsequenzen meint. Diesen Effekt kennen wir auch aus der Goldwelt, wenn gewollte Edelmetallkäufe aus Angst vor dem Goldverbot nicht getätigt werden.
Die Fähe beschreibt in ihrem Beitrag die Arktis als eine rohstoffreiche Region mit geopolitischer Bedeutung, deren wirtschaftliches Potenzial durch Klimawandel und technologische Fortschritte zunehmend erschlossen wird. Während Staaten wie Russland, Norwegen sowie - ganz aktuell - die USA unter Trump aktiv ihre Ansprüche geltend machen und Ressourcen abbauen, verfolgen andere, wie Kanada, restriktivere Umweltpolitiken. Politische Spannungen entstehen durch überlappende Gebietsansprüche und das zunehmende Interesse Chinas an der Region. Institutionen wie der Arktische Rat fördern Kooperation, doch geopolitische Konflikte, insbesondere mit Russland, erschweren diese. Das Wettrennen um Ressourcen und strategische Kontrolle der Arktis nimmt weiter zu.
Und unser Experte für Geopolitik hat sich diesmal die US-Außenpolitik zur Brust genommen. Wolfgang Effenberger kritisiert die seit 1898 parteiübergreifende Kontinuität der US-Außenpolitik und ihre imperialistischen Bestrebungen. Wirtschaftliche und geopolitische Interessen treiben militärische Interventionen voran, oft unter dem Vorwand von Demokratie. US-Medien und Eliten stützen diese Expansion, unabhängig von der Partei an der Macht. Die USA nutzen ihren Exzeptionalismus, um globale Dominanz auf Kosten anderer Staaten zu sichern, meint Effenberger.
Wie immer wünsche ich Euch einen entspannten Lesegenuss und einen möglichst hohen Erkenntnisgewinn.
Euer, Thomas Bachheimer