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Ein unruhiger Sommer unter absoluter Absenz eines Sommerlochs geht zu Ende und der meteorologische Herbst (ab 01.09.) beginnt mit mehreren Paukenschlägen in den Edelmetallmärkten. Die Goldpreise bildeten sowohl im USD als auch im EUR, Yen, CHF und vielen, vielen anderen Währungen All Time Highs aus. Selbst einige Währungen am Golf bildeten neue absolute Tiefpunkte gegenüber dem edelsten aller Metalle aus. Dass dies nichts anderes als der Anfang vom absoluten Ende der FIAT-Welt ist, braucht man den geübten Bachheimer-Lesern wohl mehr kaum zu erklären. Der Finishing-Move wurde eingeleitet und die bevorstehende Zinssatz-Senkung der FED macht die Lage für die FIATs sicher nicht besser. Dazu mehr im nächsten Newsletter, der für die Woche nach dem FOMC-Meeting geplant ist.
Auch der Silberpreis hat im Euro neue All Time Highs und im USD regionale Höchstpreise erreicht. Warum der Euro so schwach gegenüber Silber ist, der USD aber noch rund 20 % vom Silber All Time High entfernt ist, versuche ich in diesem Video zu erklären.
Unsere „alles andere als die Quotendame“, die Fähe, zeigt in Ihrem Beitrag „Mit der Kraft Sibirens“, dass Russland und China mit der „Power of Siberia 2“ nicht nur ein Energie- projekt starten, sondern ein geopolitisches Statement abgeben: Gasströme, die früher nach Europa gingen, fließen künftig nach Osten. Während der Westen frierend über seine „Diversifizierung“ schwadroniert, sichern sich Moskau und Peking jahrzehntelange Partnerschaft – mit der Mongolei als lachendem Dritten. Hinter den hübschen Verträgen steckt die bittere Pointe: Europa verliert dauerhaft seinen Status als Premiumkunde, und Russland wie China bauen ihre Unabhängigkeit vom Westen genüsslich weiter aus.
Der Artikel des b.com Hausjuristen Dr. Dr. Schimanko beweist, dass Bundesschatz- Anleihen kein Anlageprodukt, sondern eine kreative Form der Staatsfinanzierung – bezahlt vom braven Bürger, sind. Nach Steuer und Inflation bleibt von der „Verzinsung“ weniger übrig als vom Schaum im Krügal nach fünf Minuten. Der Staat steckt sich die Kohle in die eigene Tasche, während der Anleger am Ende der Laufzeit draufzahlt und trotzdem glaubt, er sei Gläubiger. Fazit: Wer hier zeichnet, ist nicht Investor, sondern der nützliche Idiot im Schuldenspiel der Republik.
Offensichtlich bot der Spätsommer unserer Fähe genügend Zeit, sich Gedanken um die Welt zu machen und Gottseidank teilt sie diese mit uns. Diese Woche dürfen wir gleich zwei Beiträge von Ihr „bringen“. In diesem zweiten Beitrag zeichnet sie das Bild Ryūkyūs, eines kleinen stolzen Königreichs, das sich über Jahrhunderte hinweg zwischen den beiden asiatischen Großmächten China und Japan behaupten musste. Sie zeigt, wie Ryūkyū durch Handel, Diplomatie und eine geschickte Balance der Abhängigkeiten zu einem zentralen Knotenpunkt im Ostchinesischen Meer wurde. Zugleich macht sie deutlich, dass dieser Wohlstand immer prekär blieb, weil die Inseln zwischen den geopolitischen Interessen der Mächtigen zerrieben wurden. Am Ende steht nicht der freie Wille eines Volkes, sondern die Annexion durch Japan und später die militärische Instrumentalisierung durch die USA – eine Geschichte, die bis heute nachwirkt.
Live vom Bachheimer Club Kärnten berichte ich zusammen mit Peter Denk und Henning Leschhorn in diesem Video über die jüngsten Entwicklungen in den Bachheimer Clubs und die nächsten Veranstaltungen und Kongresse. An dieser Stelle möchte ich auf den „Denk-Kongress“ am 20. Und 21. September aber auch auf die „World of Value 2025“ am 4. Oktober sowie auf das nächste GVS-Webinar am 22. Oktober hinweisen – bei allen drei Veranstaltungen habe ich die Ehre mitzuwirken.
Wie immer wünsche ich Euch einen entspannten Lesegenuss verbunden mit möglichst hohem Erkenntnisgewinn.
Euer, Thomas Bachheimer