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Thomas Bachheimer liegt seit ca. einer Woche danieder und hat mich, JE (Jekson) die Redakteurin von bachheimer.com, beauftragt, diesen Newsletter zu verfassen. Thomas Bachheimer lässt grüßen und ist guter Dinge, die nächste Ausgabe wieder selbst erstellen zu können.
Der gesamte September aber auch die erste Oktoberhälfte hatten bzw. haben es wahrlich in sich – besonders für Edelmetallbesitzer. Das Kursfeuerwerk überraschte selbst die größten EM-Bullen und der Markt zeigt sich in einer (so glauben wir) noch nie dagewesenen Stärke. Gleichzeitig hat die Dow/Gold-Ratio die wichtige Marke von 15 von oben nach unten durchbrochen – was in den letzten 100 Jahren erst 4 mal (inkl. des Septemberbruchs) geschehen ist. Was dies genau zu bedeuten hat, erklärt TB in seinem Video „Wird 2025 zum 1929 2.0? Die Dow/Gold Ratio indiziert große Veränderungen“
Die Fähe bleibt ihrer im letzten NL eingeschlagenen Richtung „Ost/Fernost“ treu und Sie zeigt in ihrem Beitrag, dass die Seidenstraße weit mehr war als eine Handelsroute für Seide war. Sie war das erste globale Netzwerk des Austauschs von Waren, Ideen, Kulturen und Technologien zwischen Ost und West. Sie beschreibt, wie verschiedene Epochen – von der Han- bis zur Mongolenzeit – jeweils goldene Zeitalter schufen, in denen Handel und kulturelle Blüte durch politische Stabilität ermöglicht wurden. Ebenso verdeutlicht sie, wie Innovationen wie Papiergeld und Kreditsysteme entlang der Route die Grundlagen moderner Finanzstrukturen legten. Schließlich spannt sie den Bogen bis zur Gegenwart, in der Chinas „Belt and Road Initiative“ das Erbe der alten Seidenstraße neu belebt und in das geopolitische 21. Jahrhundert überführt.
Auf dem befreundeten Kanal www.anderweltonline.com habe ich eine Artikel gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten will. Darin kritisiert Hansjög Müllenmeister mit bissigem Humor den moralischen und wirtschaftlichen Verfall Deutschlands, das sich seiner Meinung nach von einer produktiven Arbeitsnation zu einer bequemen Spaßgesellschaft entwickelt hat. Er beschreibt, wie Bürokratie, Bildungsversagen und politische Fehlsteuerung die Leistungskultur ersetzen. Dabei wird die wachsende Bequemlichkeit der Bevölkerung als Sinnbild einer Nation dargestellt, die sich selbst lähmt und vom Staat abhängig macht.
Und unser Spezialist für Geopolitik Wolfgang Effenberger kontrastiert die auf dem SCO-Gipfel bekräftigten Prinzipien von Souveränität, Nichteinmischung und Multipolarität mit US- und israelischen Initiativen (etwa Umsiedlungsplänen für Gaza), die er als völkerrechtswidrig und hegemonial kritisiert. Ähnlich wie TB deutet Effenberger die jüngsten SCO/BRICS-Dynamiken – inklusive einer Annäherung zwischen Indien, China und Russland – als Beleg für die Festigung einer multipolaren Ordnung und das Abbröckeln US-amerikanischer Dominanz. Indiens schwankende Linie zwischen „Tianjin-Geist“ und westlichem Werben wertet er als strategische Unklarheit mit Gesichtsverlust-Risiko im Globalen Süden. Insgesamt zeichnet er das Bild einer Geopolitik, in der US-Interessen (bis hin zu Spekulationen über einen Alternativkanal zu Suez) Sicherheit und Menschenrechte überrollen, weshalb eine regelbasierte, multipolare Friedensordnung dringlicher denn je sei.
Zum Abschluss möchten wir noch auf das spannende GVS- Webinar „Europa vs BRICS“ am 22.10.2025 um 19 Uhr hinweisen. Für die paar wenigen, die sich noch nicht angemeldet haben – hier gibt’s die Möglichkeit dies nachzuholen.
Im Namen von Thomas Bachheimer wünsche ich Euch einen entspannten Lesegenuss verbunden mit möglichst hohem Erkenntnisgewinn.
Eure JE (Jekson)