Liebe Newsletter-Abonnenten!
Ja lange, fast schon zu lange ist es her, als wir Euch mit dem letzten Bachheimer-Newsletter „beglückt“ haben. Aber diese Verzögerung hatte driftige und zeit-konsumierende Gründe. Und in meinem ersten Beitrag beschreibe ich auch, was wir in den letzten Monaten so getrieben haben, nämlich die Gründung von Seaside Precious Metalls LLC in Dubai mitsamt einer Niederlassung in Hongkong – diese war allerdings erst für 2027 geplant wurde aber kriegsbedingt vorgezogen.
Aber auch mein Freund und Goldstandard-Kollege Dr. Keith Weiner hat sich einem historischen und trotzdem sehr aktuellen Thema zugewandt. Der 250. Geburtstag war der passende Anlass sich dem Thema „Die Rolle von Gold und Silber bei der Gründung der USA“ zuzuwenden. Der Artikel zeigt, dass die junge amerikanische Republik nicht nur um politische Freiheit, sondern auch um verlässliches Geld kämpfen musste. Die massive Ausgabe der Kontinentaldollar führte zu Inflation, Vertrauensverlust und nahezu vollständiger Entwertung. Gold und Silber galten deshalb als stabile monetäre Anker und prägten die Geldordnung der neuen Vereinigten Staaten. Die damaligen Fragen nach Kaufkraft, Vertrauen und solidem Geld sind auch 250 Jahre später erstaunlich aktuell.
Aktuell auch sind die beiden Bachheimer-Videos, die ich Euch hier zu Gemüte bringen möchte. Das eine widmet sich dem weiteren Verfall einer Nachkriegs-Organisation (im weiteren Sinne da erst 1960 gegründet), nämlich der OPEC, die einst mächtiger als jede Zentralbank heute immer mehr an Macht und Einfluss verliert: hier der Link zum Video
Das zweite Video beschäftigt sich mit einer Anomalie am Silbermarkt, die es so noch nicht oft gegeben hat. Anfang Juli notierte Silber in Shanghai um bis zu 13 % höher als im (früher) preisfestsetzenden Westen. Dass es sich hierbei um einen Zukunftstrend handeln könnte, erörtere ich in diesem Video.
Und im geopolitischen Teil beschreibt Wolfgang Effenberger wie sich Bayern mit neuen Drohnenfabriken, Rüstungs-Start-ups und deutsch-ukrainischen Gemeinschaftsprojekten zu einem zentralen Standort der europäischen Kriegswirtschaft entwickelt hat. Effenberger warnt, dass die Produktion von Aufklärungs- und Kampfdrohnen den Freistaat zugleich stärker in den Ukrainekrieg hineinzieht. Russische Drohungen gegen europäische Rüstungsstandorte zeigen, dass aus industrieller Unterstützung zunehmend ein konkretes strategisches Risiko entstehen könnte. Der Autor ordnet diese Entwicklung in die wachsende Konfrontation zwischen NATO, Russland und den USA sowie in den Übergang zu einer multipolaren Weltordnung ein.
Verbunden mit dem Versprechen, dass die Newsletter wieder in kürzeren regelmäßigeren Abständen erscheinen, wünsche ich Euch wie immer einen entspannten Lesegenuss sowie einen möglichst hohen Erkenntnisgewinn.
Euer, Thomas Bachheimer