Werte Newsletter-Abonnenten!
Eine Reise, eine mehrwöchige Krankheit und zahlreiche Video-Drehs und Interviews haben zu einer etwas längeren Unterbrechung unseres Newsletter-Service geführt. Ich bitte um Verständnis. Ja, es war sehr viel los in diesen Tagen und für mich, einem Goldstandard-Protagonisten war natürlich das Ansinnen Trumps, Fort Knox zu öffnen, Thema Nummer eins. Auch auf1tv hat sich dieses Themas angenommen und ein Interview mit mir geführt. Den Link zu diesem am Freitag erschienenem Interview finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=eAJaXu4gLr4
Und am Donnerstag hat uns die EZB mit einer abermaligen Zinssatzsenkung gezeigt, was sie von Sparern, Investoren und Pensionisten – vor allem aber was sie von Naturgesetzen - hält. Ich wiederum erkläre in diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=D37CiOQL6iI was ich von der EZB halte.
Der b.com-Hausjurist Dr. Dr. Schimanko meldet sich diese Woche mit gleich zwei Beiträgen zu Wort, beide befassen sich mit dem Judentum. In seinem ersten Aufsatz kritisiert Schimanko die SPÖ für ihre vermeintliche Doppelmoral im Umgang mit Antisemitismus, indem sie sich öffentlich dagegen positioniere, aber antisemitische Vorfälle in den eigenen Reihen dulde oder fördere. Er wirft der Partei vor, fragwürdige palästinensische Organisationen zu unterstützen und nicht entschieden gegen antisemitische Tendenzen vorzugehen. Zudem fordert er eine stärkere Kontrolle der Wiener SPÖ-Stadtregierung in dieser Hinsicht.
In seinem zweiten Beitrag diese Woche, „Das aufgegebene Land“, stellt Schimanko die historische Entwicklung Palästinas dar und argumentiert, dass Israels Sicherheitsmaßnahmen notwendig seien. Er kritisiert die palästinensische Führung und schlägt vor, dass eine US-Kontrolle des Gazastreifens eine stabile Lösung bieten könnte. Zudem betont er, dass Israel immer wieder für Frieden eingetreten sei, während palästinensische Gruppen wie die Hamas weiterhin Terror gegen Israel verübten. Schimankos Beitrag bzw. dessen Veröffentlichung stellt wie kaum ein anderes Ereignis in der jüngeren b.com-Geschichte die Meinungsvielfalt der Redaktion dar. Unter- schiedliche Meinungen und trotzdem eine harmonische Zusammenarbeit!!! Ich erlaube mir die Bemerkung, dass so mancher Politiker, so manche Koalition von der Bachheimer.com-Redaktion was lernen könnte.
In dieser Ausgabe gibt es auch eine Premiere, Thomas Paulitz, ein Bachheimer.com-Leser, hat eine Abhandlung über das Ende des Genderns verfasst, welche ich Euch nicht vorenthalten wollte. Der Autor argumentiert, dass das Gendern in der deutschen Sprache an Bedeutung verliert und von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird. Er sieht darin eine ideologisch motivierte Sprachveränderung, die nun selbst von früheren Befürwortern wie den Grünen aufgegeben wird. Zudem verweist er auf die politische Entwicklung in den USA unter Trump als möglichen Einfluss für Deutschland. Insgesamt betrachtet er das Ende des Genderns als unausweichlich und als Rückkehr zur „natürlichen“ Sprache. Paulitz bereichert diese Woche zum ersten aber hoffentlich nicht letzten Male unseren Newsletter.
Und kein Newsletter darf sich in diesen Tagen ohne einer Bewertung der Vorgänge im Oval Office als vollständig betrachten. Unser Experte für Geopolitik, Wolfgang Effenberger, analysiert die jüngsten Spannungen zwischen Donald Trump, der EU und der Ukraine, insbesondere den diplomatischen Eklat mit Wolodymyr Selenskyj. Er stellt Trumps Haltung als pragmatisch dar, während europäische Politiker als Kriegsbefürworter kritisiert werden. Zudem wird die historische Entstehung der EU hinterfragt, indem eine US-gesteuerte Einflussnahme thematisiert wird. Insgesamt warnt der Autor vor geopolitischen Strategien der USA und ihrer langfristigen Kriegsvorbereitungen.
Wie immer wünsche ich Euch eine gute Unterhaltung eine einen möglichst hohen Erkenntnisgewinn.
Euer, Thomas Bachheimer